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		<title>Heilige Woche, zweiter Teil &#8211; San Agustín</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2007 19:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

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		<description><![CDATA[San Agustín ist von Popayán nur 130 Kilometer entfernt, aber man legt keinen Wert darauf, an die Panamericana angeschlossen zu sein, sondern bedient sich der Carretera Richtung Nordosten, die über Neiva nach Bogotá führt. Deshalb ist die Bezeichnung &#8222;Straße&#8220; für das, was da von Popayán nach San Agustín führt, eigentlich unangebracht &#8211; wenn ich auch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=200&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn2942.jpg" title="San Agust�n"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn2942.jpg?w=450&#038;h=180" alt="San Agust�n" align="left" height="180" /></a>San Agustín ist von Popayán nur 130 Kilometer entfernt, aber man legt keinen Wert darauf, an die Panamericana angeschlossen zu sein, sondern bedient sich der <em>Carretera</em> Richtung Nordosten, die über Neiva nach Bogotá führt.  Deshalb ist die Bezeichnung &#8222;Straße&#8220; für das, was da von Popayán nach San Agustín führt, eigentlich unangebracht &#8211; wenn ich auch aus Gründen der Sprachökonomie im folgenden  Text darauf zurückgreifen werde. Die Busfahrt auf der Huckelpiste, dem Feldweg, diesem Alptraum aus Schotter und Schlaglöchern soll.  eigentlich sechs Stunden dauern. Wir haben uns inzwischen daran gewohnt, dass man hier mit der deutschen Form, Wegzeiten zu berechnen, im wahrsten Sinne des Wortes nicht weit kommt &#8211; aber sechs Stunden für 130 Kilometer, das sollte reichen, oder nicht?<span id="more-200"></span></p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn2911_edited.jpg" title="Reifenwechsel"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn2911_edited.jpg?w=200" alt="Reifenwechsel" align="right" width="200" /></a></p>
<p>Wir haben neun oder zehn gebraucht. Unterwegs musste zwei mal der Reifen gewechselt werden, eine Lappalie, die jeweils eine halbe Stunde dauerte. Zwei weitere Stunden verloren wir, als die Straße von zwei liegen gebliebenen Lkws versperrt wurde. Also, eigentlich war nur einer liegen geblieben, aber der andere hatte es eilig &#8211; mit unerwünschten Folgen. Ein Stück Feldweg war weg gebrochen, Lkw gekippt. Blöderweise kann man in Kolumbien nicht den ADAC bestellen. Noch dazu waren wir mitten im Nirgendwo, Handynetz gab es nicht. In dieser Situation zeigte sich die typische kolumbianische Planlosigkeit. Zunächst einmal hatten tatendurstige Reisende sich daran gemacht, Lkw Nr. 1 von seiner Ladung zu befreien &#8211; Holzstämme, die am Straßenrand geschichtet wurden. Was immer man damit ursprünglich erreichen wollte &#8211; der Plan wurde verworfen. Dann entschloss man sich, unter Anleitung tapferer Männer, den Wegesrand links neben Lkw 1 (rechts lag ja schon Lkw 2) zu einer provisorischen Durchfahrt zu erweitern. Die Holzstämme mussten zunächst umgeschichtet werden, doch schließlich gelang das Vorhaben. Pkws und Minibusse durchquerten die Unfallstelle und rauschten davon &#8211; Minibusse, die wir nicht genommen hatten, weil wir unbedingt um sechs losfahren wollten und nicht erst um acht, weil wir noch was vom Nachmittag haben wollten. Für unsere Buseta war die Lücke zu schmal. Wir waren mit Cootranshuila unterwegs, auf der anderen Seite des Lkws befand sich ein ebenso klappriger, enger und schlecht gefederter Bus wie der unsrige, vom gleichen Unternehmen. Wir Passagiere versuchten, die Busfahrer davon zu überzeugen, dass es doch das Beste wäre, einfach die Busbesatzung zu tauschen und in die jeweiligen Herkunftsstädte zurückzukehren &#8211; leider ergebnislos. Irgendwann später, zahllose Lkws und Busse hatten sich inzwischen aufgestaut, beschloss man, den Versuch zu unternehmen, Lkw 2 aus seiner misslichen Lage zu befreien.  Die Anwesenden entluden eine Drittel Tonne Maismehl, und Lkw 3, der inzwischen dazu gestoßen war, zog Lkw 2 heraus.  Aufatmen, einsteigen, losfahren &#8211; noch ein paar Stunden durchschütteln lassen. Wenn ich mich vorhin über die kolumbianische Planlosigkeit beschwert habe, muss ich allerdins an dieser Stelle das Improvisationstalent hervorheben. Irgendwie geht&#8217;s eben doch immer, Versuch macht klug.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://bogodiario.wordpress.com/2007/05/13/heilige-woche-zweiter-teil-san-agustin/"><img src="http://img.youtube.com/vi/exPm8HBbS1Y/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>San Agustín ist berühmt, weil sich dort zahlreiche monumentale Steinfiguren, Sarkophage und Grabkammern befinden, die Zeugnis einer längst vergangenen präkolumbischen Kultur ablegen. Über die Kultur von San Agustín weiß man wenig, nicht einmal ihren richtigen Namen. Sie wird San Agustín genannt, weil die Grabmale in der Nähe des gleichnamigen, von den Spaniern gegründeten Dorfes gefunden wurden. Die Ortschaft selbst gehört weder zu den schönsten, noch zu den hässlichsten in Kolumbien. Es gibt eine staubige Hauptstraße, zwei Plätze, Souvenirläden, Hostals und Restaurants mit Neonbeleuchtung. Wegen der wunderschönen Umgebung und den nahegelegenen mystisch aufgeladenen Grabstätten hat sich San Agustín jedoch zu einem Zentrum für den (größtenteils inländischen) Alternativtourismus entwickelt. Die schönsten Unterkünfte sind einige Gehminuten vom Dorf entfernt, herrliche Fincas, deren Besitzer bisweilen auch Ausländer sind und das Hippielandleben bevorzugen. Wir schlugen unser Lager in der <em>Casa del sol naciente</em> (auf englisch: House of the Rising Sun) auf, in einer Cabaña mit Blick auf den Canyon des Río Magdalena. (Der Río Magdalena ist DER kolumbianische Fluss und reicht in punkto identitätsstiftender Wirkung sicherlich an den Mississippi in den USA heran.) Die Aussicht war grandios, in der Finca fehlt allerdings so etwas wie ein Aufenthaltsraum. Außerdem gibt es dort neben Zimmern und Bungalows auch noch einen Campingplatz, aber nur eine Dusche. (Ich glaube, eine gute Alternative ist <em>La Casa de Francois</em>. Leider war dort alles schon belegt.)</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn2930.jpg" title="Rio Magdalena"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn2930.jpg?w=430" alt="Rio Magdalena" align="middle" width="430" /></a></p>
<p>Die sehenswerten präkolumbischen Hinterlassenschaften um San Agustín sind durch verschiedene Oficinas de Turismo erschlossen. Das Angebot ist streng reguliert (Einheitspreise wie in der DDR), die Palette übersichtlich. Das Standardprogramm: Die nähere Umgebung erkundet man hoch zu Ross, die etwas weitere in einer Jeep-Tour. Wir hatten die Pferdetour für den nächsten Vormittag gebucht, zusammen mit einer Australierin, die wir im Bus kennengelernt hatten. Der Guía kam zur Finca, half uns in den Sattel und hieß uns warten. Es muss angemerkt werden, dass wir beide alles andere als erfahrene Reiter sind. Ich habe vielleicht das letzte Mal im Alter von acht Jahren im Leipziger Zoo auf einem Pony gesessen, aber nicht mal dessen bin ich mir sicher. Inzwischen kam eine Gruppe kolumbianischer Touristen angeritten und nahm uns mit, bzw. unsere Pferdchen trabten ihnen hinterher. Erst angekommen an der ersten Sehenswürdigkeit, La Chaquira &#8211; ein Vulkanfelsen mit menschlichem Relief, gelegen am Canyon des Río Magdalen &#8211; stellten wir fest, dass wir ohne unseren Guía unterwegs waren, und fühlten uns verschaukelt. Uns fehlte jemand, der uns die Fundstätten erklärt und unsere vierbeinigen Tragetiere daran hinderte, in allzu wildes Galopp zu verfallen &#8211; dabei hatten wir doch explizit eine Tour mit Guía gebucht. Doch dann kam er uns plötzlich entgegen geritten, gemeinsam mit der Australierin, die wir auch vermisst hatten. Das Missverständnis war beiderseits. Unserer Führer, stilecht mit Cowboyhut und Kolumbien-Poncho, wollte die Australierin in einem anderen Hostal abholen, und als er zurückkam, waren wir nicht mehr da&#8230;</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3007_edited.jpg" title="Grüne Hügel um San Agustin"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3007_edited.jpg?w=430" alt="Grüne Hügel um San Agustin" width="430" /></a></p>
<p>Seine Erklärungen waren übrigens nicht besonders aufschlussreich &#8211; er war ja kein Archäologe, sondern vielleicht ein Bauer mit ein paar Pferden, ein (für kolumbianische Verhältnisse) wenig gesprächiger noch dazu. Mein Pferd war übrigens ein recht klappriger Gaul, hungrig wollte es ständig anhalten, um am Wegesrand die Hecken abzuernten. Und gemein noch dazu, versuchte es doch immer, Albis Schimmel in den Hintern oder in den Hals zu beißen. Was zur Folge hatte, dass Albi auf seinem Ross davonstob, falsch abbog und erstmal wieder eingesammelt werden musste. Trotz der Misslichkeiten, dem Muskelkater im Hintern und den Schmerzen in der Wirbelsäule (ich habe nicht herausgefunden, wie man es anstellt, nicht die ganze Zeit auf dem Rücken des Pferdes auf und ab, auf und ab, auf und ab zu hüpfen), war der Ausritt ein wunderschönes Erlebnis. Die Tour endete am Parque Arqueológico, wo es eine Unmenge von Grabstätten zu besichtigen und Zuckerrohrsaft zu trinken gab. Letzterer ist übrigens sehr lecker und bei weitem nicht so süß wie man ihn sich vorstellt.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3024_edited.jpg" title="Parque Arqueologico"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3024_edited.jpg?w=430" alt="Parque Arqueologico" width="430" /></a></p>
<p>Für den nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen, wandernderweise die Umgebung zu erkunden, weil wir uns nicht vorstellen konnten, schon wieder mehrere Stunden in einem motorisierten Gefährt, und sei es auch ein Jeep, unterwegs zu sein.  Das Wetter machte uns zunächst einen Strich durch die Rechnung &#8211; es regnete. Das war einigermaßen trist, da man in San Agustín bei solchem Wetter eigentlich nichts machen kann. Man prophezieh uns einen Regentag, und wir erwogen, vorzeitig nach Bogotá zurückzukehren. Wir frühstückten, besuchten Souvenirläden, tranken Kaffee und quälten uns mit furchtbar langsamem Internet. Und dann hörte es auf. Juhu! Sogleich machten wir uns auf den Weg, eigentlich wollten wir nur zu einer 1,5 Kilometer entfernten Fundstätte spazieren. Doch am Ortseingang lockte uns auf einmal das Hinweisschild mit der Aufschrift <em>Alto de los Ídolos 6km</em>. Dieser zweite archäologische Park wird normalerweise via Jeeptour besichtigt, und wir hatten uns schon abgeschminkt, ihn zu Gesicht zu bekommen. Sechs Kilometer, ha, das schaffen wir doch in anderthalb Stunden! Sagten wir uns und liefen einfach los. Es war 14.30 Uhr.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3074.jpg" title="Rio Magdalena"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3074.jpg?w=450&#038;h=180" alt="Rio Magdalena" align="right" height="180" /></a>Der Pfad führte hinab in den Canyon des Río Magdalena. Wegen der kürzlichen Regenfälle war der Abstieg eine feuchte Angelegenheit, in Bächlein ergoss sich das  Wasser den Hang hinab. Wir machten eine Pause auf der Brücke und kraxelten den Canyon auf der anderen Seite wieder hoch. Wandern ist keine weit verbreitete Freizeitaktivität in Kolumbien. Das merkten wir a) an der absoluten Abwesenheit weiterer Wandertouristen und b) an den irritierten Blicken der wenigen Einheimischen, die wir auf unserem Weg trafen: ein Bauer mit zwei kleinen Kindern, ein Bäuerin mit zwei kleinen Kindern, ein alter Mann mit einem Hund &#8211; alle in Gummistiefeln. Sie hatten offensichtlich nicht genug Geld, um den Bus zu nehmen.</p>
<p>Wir hatten uns eigentlich einen kleinen Spaziergang vorgestellt, doch unser Marsch zog sich länger hin, als wir dachten. Umso froher waren wir, als wir wieder menschliche Behausungen entdeckten.  Von den Menschen, die wir <a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3078.jpg" title="Ciempies"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3078.jpg?w=180" alt="Ciempies" align="left" width="180" /></a>unterwegs nach dem Park fragten, ernteten wir schräge Blicke und entmutigende Zeitangaben. Als der Park schließlich doch in Sicht kam, hatten wir schon gar nicht mehr geglaubt, ihn überhaupt jemals zu erreichen.  Es war kurz nach fünf. Ob wir denn hier ein öffentliches Verkehrsmittel zurück nach San Agustín finden würden, wollten wir vom Mann an der Kasse wissen &#8211; und enttäuscht. Hier gäbe es keinen Linienbus, wurde uns erklärt, und überhaupt sei schließlich Heiliger Freitag, da hätten sowieso niemand Lust, in der Gegend rumzufahren. In San José de Isnos, der nächstgelegenen Ortschaft, ließe sich vielleicht &#8211; vielleicht! &#8211; etwas finden. Angesichts der fortgeschrittenen Stunde entschieden wir uns, den Park sausen zu lassen und möglichst rasch die vier Kilometer Landstraße nach San José zu bewältigen. Ich liebe Kolumbien und ich halte es auch für relativ sicher, trotzdem möchte ich nicht im Dunkeln an einem Ort sein, an dem es nur zwei Häuser und keine Bushaltestelle gibt.</p>
<p>San José de Isnos ist trotz seines Namens ein gottloses Nest, ein dreckiges Kaff ohne Asphalt auf den Straßen, wo man eigentlich nicht mal unbedingt anhalten möchte, um nur einen Kaffee zu trinken. Der Boom, der San Agustín zu relativer Prosperität verholfen hat, ist an San José vollkommen vorbei gegangen, und das, obwohl es nur wenige Kilometer entfernt liegt und einen noch beeindruckenderen archäologischen Park zu bieten hat. Der Versuch, dort ein Transportmittel zu finden, gestaltete sich ebenfalls schwierig, und die Aussicht, die Nacht dort zu verbringen, war nicht wirklich verlockend. Schließlich fand sich aber doch ein <em>Camioneta</em>-Fahrer, der dank des entsprechenden Kleingelds (und das war diesmal nicht so wenig) bereit war, uns zurück zu bringen. Dreckig, müde und hungrig, aber froh zurück in San Agustín fanden wir erst ein Restaurant und dann unsere Zimmergenossen, allesamt angestellt beim Consejo in Bogotá. Eine Flasche Rum musste dran glauben.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3099.jpg" title="Alto de los Idolos"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3099.jpg?w=430" alt="Alto de los Idolos" width="430" /></a></p>
<p>Alto de los Ídolos haben wir am nächsten Tag &#8211; unserem letzten &#8211;  doch noch besichtigt, ganz zivilisiert sind wir mit Buseta, Camioneta und Chiva dorthin gefahren. Der Park ist ein Ort mit einer besonderen Athmosphäre. Vor mehreren tausend Jahren schufen die Indígenas dort ein halbmondförmiges Plateau, in dem sie zwei Hügel durch Erdaufschüttungen miteinander verbanden. Wie in dem anderen archäologischen Park bei San Agustín haben sie dort ihre Herrscher beerdigt. Es ist ein friedvoller Ort.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3108.jpg" title="Alto de los Idolos"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/05/dscn3108.jpg?w=430" alt="Alto de los Idolos" width="430" /></a></p>
<p>In der Nähe von San Agustín (also sechs oder acht Stunden Busreise entfernt) befindet sich Tierradentro, dass ebenfalls wunderschön sein soll und wo es unterirdische Grabhöhlen mit Wandmalereien zu besichtigen gibt. Dort waren wir leider nicht. Im November letzten Jahres griffen die FARC Tierradentro an, ein paar Polizisten ließen das Leben. Deswegen wollten wir da nicht hin, obwohl viele, die dort waren, von dem Ort fast begeisterter sind als von San Agustín, was etwas heißen will. Erst nach unserer Rückkehr habe ich festgestellt, dass es in Kolumbien zwei Tierradentros gibt: Eins im Departamento Cauca, in der Nähe von San Agustín, und ein anderes in Córdoba, im Nordwesten Kolumbiens. Überfallen wurde letzteres. In San Agustín und dem anderen Tierradentro ist seit einigen Jahren nichts mehr passiert.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bogodiario.wordpress.com/200/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bogodiario.wordpress.com/200/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bogodiario.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bogodiario.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bogodiario.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bogodiario.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bogodiario.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bogodiario.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bogodiario.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bogodiario.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bogodiario.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bogodiario.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bogodiario.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bogodiario.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bogodiario.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bogodiario.wordpress.com/200/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=200&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Unsere heilige Woche in Popayán und San Agustín &#8211; Teil I</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2007 23:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil wir jetzt sozusagen beide in der Lehre tätig sind, hat uns Ostern nicht nur ein paar freie Tage, sondern eine ganze freie Woche beschert. Die natürlich genutzt werden wollte, um weitere Teile dieses wunderschönen Landes zu erkunden. Popayán ist die Hauptstadt des Departamentos Cauca, San Agustín befindet sich im benachbarten Huila. Beide Regionen waren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=192&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2906_edited.jpg" title="Popayán"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2906_edited.jpg?w=450&#038;h=200" alt="Popayán" align="right" height="200" /></a>Weil wir jetzt sozusagen beide in der Lehre tätig sind, hat uns Ostern nicht nur ein paar freie Tage, sondern eine ganze freie Woche beschert. Die natürlich genutzt werden wollte, um weitere Teile dieses wunderschönen Landes zu erkunden.  Popayán ist die Hauptstadt des Departamentos Cauca, San Agustín befindet sich im benachbarten Huila. Beide Regionen waren in der Vergangenheit nicht ganz ungefährlich, aber es hat sich ja einiges geändert. Zudem setzt sich anlässlich der Semana Santa halb Kolumbien (also die 50 Prozent, die oberhalb der Armutsgrenze leben) in Bewegung, um anderswo das mildere Klima, die schönere Landschaft, die prachtvolleren Osterprozessionen zu genießen.  Um das kollektive Freizeitvergnügen sicherer zu machen, hat die Policía Nacional 135.000 Mann bereit gestellt, deren Aufgabe unter anderem darin bestand, die Straßen für den Reiseverkehr zu sichern.  Keine Ahnung, wo sie die hergeholt haben &#8211; aber es scheint zu stimmen: Auf dem Weg nach Cali sichteten wir alle gefühlten 500 Meter einen Militärposten &#8211; blutjunge, pickelige Burschen mit Maschinengewehr. Wenn also jemals sicher reisen in Kolumbien, dann jetzt!<span id="more-192"></span></p>
<p>Auch in Popayán: An jeder Ecke ein Soldat. Popayán ist (ähnlich Villa de Leyva) ein hübsches kleines Kolonialstädtchen und kolumbienweit bekannt für seine Osterprozessionen. Wir haben allerdings nur eine gesehen, denn die schönsten und prachtvollsten sind donnerstags, am Karfreitag und am Ostersonntag, versteht sich &#8211; und wir haben uns schon am Mittwoch wieder verkrümelt. Dazu kommt, dass die Prozessionen auch gerne mal ausfallen, nämlich wenn es regnet. Wenn es nicht regnet, hat Popayán ein angenehmes Klima, T-Shirt- und Sandalenwetter. Leider regnet es aber jeden Tag, nämlich nachmittags, und dann lang und heftig. Eine Besonderheit der kolonialen Architektur ist, dass die Dachvorsprünge einen Großteil des Gehwegs bedecken, so dass man die Altstadt selbst bei Regen halbwegs trockenen Fußes durchqueren kann. Ob sich das die Herren Baumeister so gedacht haben?</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2863.jpg" title="Kirche und Kunsthandwerk"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2863.thumbnail.jpg?w=450" alt="Kirche und Kunsthandwerk" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2876.jpg" title="Blick vom Morro de Tulcán"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2876.thumbnail.jpg?w=450&#038;h=96" alt="Blick vom Morro de Tulcán" height="96" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2881.jpg" title="Gleich geht’s los"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2881.thumbnail.jpg?w=450" alt="Gleich geht’s los" /></a></p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2885_edited.jpg" title="Es wird Regen geben"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2885_edited.thumbnail.jpg?w=450" alt="Es wird Regen geben" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2891.jpg" title="Ob Militär- oder richtige Schüler: Bei den Osterprozessionen machen alle mit"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2891.thumbnail.jpg?w=450" alt="Ob Militär- oder richtige Schüler: Bei den Osterprozessionen machen alle mit" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2895_edited.jpg" title="Kleiner Altar in der Universidad del Cauca"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/04/dscn2895_edited.thumbnail.jpg?w=450" alt="Kleiner Altar in der Universidad del Cauca" /></a></p>
<p>Popayán hat viele kleine weiße Kolonialhäuschen und viele Kirchen und kann, glaube ich, an einem ganz normalen Wochenende ganz schön langweilig sein. Die Karwoche aber ist des Städtchens große Zeit, es füllt sich mit Touristen, die unterhalten werden müssen &#8211; und jeder möchte sein Stück vom Kuchen haben. Die ganze Woche über gibt es zahllose Kunstausstellungen, Artesanía-Messen, Konzerte und Volksfeste. Ich fröhnte meiner Leidenschaft für handgemachten Ohrschmuck aus Naturmaterialien (diesmal: eine Kürbissorte und der Klassiker: Kokosnuss), was Albi nicht unkommentiert ließ. Wir besichtigten Kirchen, kauften Geschenke, bestiegen den <em>Morro de Tulcán</em>, ein Hügelchen mit hervorragendem Blick über das Städtchen, und aßen hervorragende, mit Kartoffeln und Erdnüssen gefüllte <em>empanadas de pipián</em>. Außerdem besichtigten wir mehrere Ausstellungen. In der Schau über religiöse Kunst fand sich unter anderem eine Anziehpuppe der heiligen Jungfrau. Die Werke der verschiedenen lokalen Künstler fanden nicht alle unseren Beifall. Andere aber schon, z.B. die Bilder des Karikaturisten und Grafikdesigners Manolox, und vielleicht hätte wir uns eins mitgenommen, wenn das Kleingeld gereicht hätte und sowas großformatiges nicht zu sperrig wär für das Gepäck zweier Rucksackreisender.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bogodiario.wordpress.com/192/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bogodiario.wordpress.com/192/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bogodiario.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bogodiario.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bogodiario.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bogodiario.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bogodiario.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bogodiario.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bogodiario.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bogodiario.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bogodiario.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bogodiario.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bogodiario.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bogodiario.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bogodiario.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bogodiario.wordpress.com/192/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=192&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Bekka</media:title>
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			<media:title type="html">Popayán</media:title>
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			<media:title type="html">Gleich geht’s los</media:title>
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		<title>Sich bilden und frieren &#8211; Ingapirca</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 04:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

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		<description><![CDATA[In Ingapirca befinden sich die bedeutendsten präkolumbischen Ruinen Ecuadors. Es handelt sich um eine ehemalige Kultstätte des Kañari-Volkes, die später auch von den Inka genutzt wurde, mit Sonnentempel, rituellen Bädern, Lagerräumen, Versammlungsplätzen und dergleichen mehr. Leider sind von der Anlage fast nur Grundmauern erhalten. Ingapirca ist nur zwei Stunden von Cuenca entfernt und eignet sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=185&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-097.jpg" title="Ingapirca"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-097.jpg?w=150" alt="Ingapirca" align="left" width="150" /></a>In Ingapirca befinden sich die bedeutendsten präkolumbischen Ruinen Ecuadors. Es handelt sich um eine ehemalige Kultstätte des Kañari-Volkes, die später auch von den Inka genutzt wurde, mit Sonnentempel, rituellen Bädern, Lagerräumen, Versammlungsplätzen und dergleichen mehr. Leider sind von der Anlage fast nur Grundmauern erhalten. Ingapirca ist nur zwei Stunden von Cuenca entfernt und eignet sich gut für einen Tagesausflug. Nur ein bisschen frisch ist es da&#8230;</p>
<p><span id="more-185"></span></p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-102.jpg" title="Ingapirca"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-102.jpg?w=450&#038;h=195" alt="Ingapirca" height="195" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-119.jpg" title="Ingapirca"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-119.jpg?w=260" alt="Ingapirca" width="260" /></a></p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-107.jpg" title="Friedlich grasende Lamas"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-107.jpg?w=260" alt="Friedlich grasende Lamas" width="260" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-098.jpg" title="Ingapirca"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-098.jpg?w=450&#038;h=195" alt="Ingapirca" height="195" /></a></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bogodiario.wordpress.com/185/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bogodiario.wordpress.com/185/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bogodiario.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bogodiario.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bogodiario.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bogodiario.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bogodiario.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bogodiario.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bogodiario.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bogodiario.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bogodiario.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bogodiario.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bogodiario.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bogodiario.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bogodiario.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bogodiario.wordpress.com/185/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=185&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Bekka</media:title>
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		<title>Ausgeraubt in Cuenca</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 00:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

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		<description><![CDATA[All den besorgten Warnern sei es hiermit (und nicht ohne eine gewisse Genugtuung) unter die Nase gerieben: Zum ersten und in sechs Monaten bisher einzigen Mal ausgeraubt wurden wir nicht in Kolumbien, sondern im Urlaub in Ecuador, das ja gemeinhin für so sicher gehalten wird, dass es sich zur Spielwiese blutjunger PraktikantInnen aus aller Herren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=180&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-070.jpg" title="Plaza principal in Cuenca"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-070.jpg?w=160" alt="Plaza principal in Cuenca" align="right" width="160" /></a>All den besorgten Warnern sei es hiermit (und nicht ohne eine gewisse Genugtuung) unter die Nase gerieben: Zum ersten und in sechs Monaten bisher einzigen Mal ausgeraubt wurden wir nicht in Kolumbien, sondern im Urlaub in Ecuador, das ja gemeinhin für so sicher gehalten wird, dass es sich zur Spielwiese blutjunger PraktikantInnen aus aller Herren Länder entwickelt hat. Es geschah in Cuenca, der drittgrößten (dabei aber nicht unbedingt groß zu nennenden) Stadt Ecuadors. Tagsüber wirkt Cuenca nicht bedrohlich, eher verschlafen, es ist ein hübsches kleines Städtchen, mit einem schönen und gut erhaltenen Altstadtkern und einem Fluss mit begrüntem Ufer. Wir hatten im Hotel Norte, einige Block vom touristischen Zentrum entfernt, ein Zimmer reserviert. Das Norte liegt direkt an einem einheimischen Lebensmittelmarkt, ist riesig und gähnend leer. Wenn sich jemand berufen fühlen würde, dem Hotel ein wenig Athmosphäre und Gemütlichkeit zu verleihen, könnte es ein schöner Ort sein; es ist ein Jammer.<span id="more-180"></span></p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-086_edited.jpg" title="Fluß, der durch Cuenca fließt"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-086_edited.jpg?w=430" alt="Fluss, der durch Cuenca fließt" align="middle" width="430" /></a></p>
<p>Nach ein wenig Sightseeing verbrachten wir unseren ersten Abend in Cuenca in einer Bar. Gegen Mitternacht begaben wir uns auf den Heimweg, der nicht länger als sechs bis acht Block gewesen sein kann. Die Straßen waren inzwischen dunkel und verwaist und wirkten doch ein wenig bedrohlich; wir witzelten herum über die Möglichkeit eines Überfalls und beschleunigten unsere Schritte. Aus einer Seitengasse, die wir passierten, kamen auf einmal drei betrunkene, finster aussehende Typen, einer davon rempelte mich an und fragte nach Geld. Wir wollten sie ignorieren und einfach schnell weiter gehen, aber plötzlich standen sie um uns herum, hatten uns an die Hauswand gedrückt, einer hielt Albi einen Schraubenzieher an den Hals, die anderen durchwühlten unsere Taschen und zischten &#8222;¡La plata, la plata!&#8220; (= &#8222;Das Geld, das Geld!&#8220;). Einer checkte meine Hände, ob ich teure Ringe trage (tue ich nicht). Wir gaben ihnen das Geld, das wir dabei hatten, und dann rannten sie weg. Das Ganze ging so schnell vor sich, dass wir nicht einmal Zeit hatten, Angst zu bekommen. Allenfalls hinterher spürte ich den erhöhten Adrenalinspiegel. Was blieb uns anderes, als einfach nach Hause zu gehen?</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-094.jpg" title="Catedral de la Inmaculada Concepción"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-094.jpg?w=200" alt="Catedral de la Inmaculada Concepción" align="right" width="200" /></a>Fast am Hostel angekommen, trafen wir auf eine Polizeistreife. Wir sagten den Polizisten, dass wir gerade ausgeraubt worden seien, und man bedeutete uns, einzusteigen. Einige Minuten fuhren wir durchs nächtliche Cuenca &#8211; und fanden tatsächlich unsere kriminellen Freunde. Der Rest ist eine enttäuschende Erfahrung mit der ecuadorianischen Polizei. Die Typen rannten zuerst weg, wurden doch eingefangen, aufgefordert, das Geld rauszurücken, was sie behaupteten, nicht zu haben. Einer belaberte uns von der Seiten, wir wüssten doch, dass er uns nichts getan habe, hätte soundsoviele Kinder zu Hause und dergleichen mehr. Es war eine ziemlich angespannte Situation. Man fand den Schraubenzieher, aber nicht unser Geld; die Polizisten erklärten uns, dass dies nicht ausreiche, um die Typen mitzunehmen. Ah ja.  Sie wurden dennoch in den Streifenwagen geladen. Uns schickte man zu Fuß denselben Weg nach Hause, mit dem Hinweis, dass dort jetzt ganz sicher keine Gefahr mehr lauere. Wahrscheinlich ist die Streife nur eine Ecke weiter gefahren, und die Polizisten haben sich unser Geld selbst eingesteckt.</p>
<p>Es hätte natürlich alles viel schlimmer kommen können. Uns ist nichts passiert, und der Verlust belief sich auf die übersichtliche Summe von 15 Dollar. Kamera oder ähnliches hatten wir glücklicherweise nicht dabei. Trotzdem hat uns beiden die Aktion einen ziemlich Schrecken eingejagt; und seitdem kam uns Cuenca nicht mehr idyllisch, sondern verdächtig vor. Am nächsten Tag zogen wir vom Norte in ein anderes Hostel, das zentraler gelegen war und uns vertrauenswürdiger vorkam. Einige Tage später, in einem Küstenort Ecuadors, lasen wir in einem Gästebuch in unserer Herberge über das Norte sinngemäß: Geh nicht dorthin, wenn du nicht all deiner Wertsachen entledigt werden möchtest. Uns ist das gottseidank nicht passiert. Puh.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-163.jpg" title="Porträt mit Regenschirm"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/02/bild-163.jpg?w=100" alt="Porträt mit Regenschirm" align="left" width="100" /></a>Man kann sich vorstellen, dass unsere Erinnerung an Cuenca nach all dem nicht unbedingt eine ungetrübte ist. Es ist ein hübsches Städtchen und hat ein nettes Völkerkundemuseum, wo man eine Menge über die zahllosen in Ecuador behausten Indígena-Stämme erfahren und u.a. echte Schrumpfköpfe begutachten kann. Ein gemütlicher Ort ist das Café Austria, wo es nicht nur trinkbaren Kaffee (in Ecuador bevorzugt man ansonsten Instant-Kaffee; daran kann man sich nach dem köstlichen kolumbianischen Kaffee einfach nicht gewöhnen), sondern auch deutsche Presseerzeugnisse zum Lesen gibt. Schön und gut. Aber was, wenn man nachts ein paar betrunkene Typen wieder trifft, mit den man schon mal einen unerfreulichen Zwischenfall erleben musste? Wir werden Cuenca nicht vermissen.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bogodiario.wordpress.com/180/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bogodiario.wordpress.com/180/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bogodiario.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bogodiario.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bogodiario.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bogodiario.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bogodiario.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bogodiario.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bogodiario.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bogodiario.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bogodiario.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bogodiario.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bogodiario.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bogodiario.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bogodiario.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bogodiario.wordpress.com/180/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=180&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Quito</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 04:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man weiß, ist Quito die Hauptstadt von Ecuador. Sie liegt 200 Meter höher als Bogotá (2.800 Meter) und hat 5,5 Mio. Einwohner weniger (nämlich 1,4 Millionen). Das Wetter ist besser: Die Sonne scheint jeden Tag bis um zwei, und zwar kräftig, dann regnet es. Die Tage unseres Aufenthalts ergeben wohl keine repräsentative Stichprobe, aber [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=176&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-039.jpg" title="Blick auf Quito von der Terasse des Casa Bambú"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-039.jpg?w=200" alt="Blick auf Quito von der Terasse des Casa Bambú" align="left" width="200" /></a> Wie man weiß, ist Quito die Hauptstadt von Ecuador.  Sie liegt 200 Meter höher als Bogotá (2.800 Meter) und hat 5,5 Mio. Einwohner weniger (nämlich 1,4 Millionen). Das Wetter ist besser: Die Sonne scheint jeden Tag bis um zwei, und zwar kräftig, dann regnet es. Die Tage unseres Aufenthalts ergeben wohl keine repräsentative Stichprobe, aber es war doch auffallend oft so.  Abends wird es ungemütlich, trocken kalt. Die koloniale Altstadt von Quito ist gut erhalten, frisch getüncht und wirklich hübsch, ganz anders als die von Bogotá, die in den fünfziger Jahren einem Bauboom zum Opfer gefallen sein muss. Kurz nach unserer Ankunft erschien mir Quito weniger abgewrackt und freundlicher als Bogotá, aber nachdem ich zurückgekehrt bin, muss ich diesen Eindruck revidieren. Es muss etwas mit dem Wetter zu tun haben, denn inzwischen ist auch in Bogotá der Sommer ausgebrochen.<span id="more-176"></span></p>
<p>Allerdings glaube ich, dass in Quito und Ecuador im Allgemeinen die Extreme weniger stark ausgeprägt sind als in Kolumbien bzw. Bogotá, auch wenn beide Länder eine ähnliche Armutsquote aufweisen (jeweils ca. die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut). In Quito gibt es sehr wohl Bettler, aber dem Eindruck nach kaum oder keine Menschen, die offensichtlich <em>Hunger</em> haben;  andererseits wird man ein Viertel wie die Zona Rosa in Bogotá, mit Bars und Clubs so teuer wie in Deutschland und so schick wie in London, dort nicht finden. Zu den teuersten Etablissements in Quito gehören wahrscheinlich diejenigen im Viertel Mariscal Sucre, im Volksmund nicht umsonst Gringolandia genannt, wo sich Hostel an Internetcafé an Restaurant an Artesanía-Laden an Reisebüro reiht. Außer Touristen bevölkern zwei weitere Spezies die Gegend: zum einen Räuber und Diebe (wir haben zwar mit keinem persönlich Bekanntschaft geschlossen, aber es wird gemeinhin davon abgeraten, sich des nächtens zu Fuß fortzubewegen), zum anderen bettelnde Indígena-Kinder. Die Kinder sind nicht allein, meistens sind es Gruppen von fünf oder mehr, und sie kommen gemeinsam mit einer erwachsenen Indígena-Frau, von der man nicht immer genau weiß, ob sie die Mama ist. Die Kinder sind hartnäckig, ziehen an der Hose, schauen mit großen dunklen Augen und sagen &#8222;Regalame una moneda&#8220;. Das Prozedere hat etwas Organisiertes, was über normale Bettelei eindeutig hinausgeht. Und obwohl es weh tut, ein Kind so zu sehen, macht es auch wütend; wütend auf Eltern, die es so abgerichtet haben, weil seine Samtäugigkeit die besseren Einnahmen bringt. Aber vielleicht mache ich es mir auch zu einfach, letzten Endes weiß ich ja nicht, was wirklich dahinter steckt.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-027_edited.jpg" title="Quito, Plaza Principal"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-027_edited.jpg?w=470" alt="Quito, Plaza Principal" align="middle" width="470" /></a></p>
<p>Zurück zu meinem Hauptstädte-Vergleich: Touristen, oder überhaupt Ausländer. Quito ist voll von Jüngern des Lonely Planet, von Praktikanten und Volontären, von Englisch-Lehrern. Wie Ecuador im Allgemeinen, zumindest die Gegenden, wo wir waren. So erkläre ich mir auch das Desinteresse und die Ignoranz vieler Ecuadorianer gegenüber Ausländern. Hier ist man Tourist, d.h. Geldsack, der ausgenommen werden will. Ich will das nicht verallgemeinern, wir haben auch viele wirklich nette Ecuadorianer getroffen. Aber eben auch einige nicht nette: Bus- und Taxifahrer, die von uns den doppelten oder dreifachen Preis abkassieren wollten, genervte Kellner, Verkäuferinnen, die nicht bitte oder danke, sondern einfach gar nichts sagten. Womöglich sind Ecuadorianer ja auch einfach ein bisschen grimmig, so wie die Deutschen (so mal über einen Kamm geschert) ja auch nicht unbedingt das allerherzlichste Volk sind. Nach Kolumbien ist das jedenfalls ein Kontrastprogramm, dort ist man als Ausländer stets willkommen und interessant, die Menschen sind die offensten und freundlichsten, die man sich vorstellen kann.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-017.jpg" title="Trole-Haltestelle"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-017.thumbnail.jpg?w=450" alt="Trole-Haltestelle" align="left" /></a>Quito hat zwar keinen Transmilenio wie Bogotá, aber einen Trole. Das System funktioniert ähnlich, und wenn der Transmilenio eine Metro sein möchte, versucht sich der Trole als Straßenbahn. Der öffentliche Personennahverkehr ist im übrigen deutlich geregelter, Bushaltestellen und Fahrpläne gibt es zwar auch nicht (außer für den Trole), aber immerhin sind die Busse alle einheitlich rot und blau und gehören zu ein und demselben Unternehmen; nicht wie in Bogotá, wo jeder, der was mit vier Rädern und einer Hupe in der Garage stehen hat, sich zum Busfahrer erklärt.</p>
<p>Unser Basislager in Quito war das wunderschöne und absolut empfehlenswerte Hostel Casa Bambú, mit Wohnzimmer, zwei großen Küchen, hellen und sauberen Räumen, sympathischen Langzeitbesuchern aus aller Welt und einer riesigen Terasse mit Hängematten und genialem Blick über Quito. Nach den anstrengenden letzten Monaten haben wir nicht selten einfach nur dort gesessen (natürlich vormittags!) und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bogodiario.wordpress.com/176/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bogodiario.wordpress.com/176/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bogodiario.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bogodiario.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bogodiario.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bogodiario.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bogodiario.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bogodiario.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bogodiario.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bogodiario.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bogodiario.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bogodiario.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bogodiario.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bogodiario.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bogodiario.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bogodiario.wordpress.com/176/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=176&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Bekka</media:title>
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			<media:title type="html">Blick auf Quito von der Terasse des Casa Bambú</media:title>
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			<media:title type="html">Quito, Plaza Principal</media:title>
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			<media:title type="html">Trole-Haltestelle</media:title>
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		<title>Spannende Reiseabenteuer mit Albi und Bekka</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 03:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die nächsten paar Einträge wird dieses Blog nicht mehr nur von Kolumbien handeln, sondern auch von Ecuador. Dort sind wir im Dezember herumgereist. Nach einigen Tagen in Bogotá zum Erholen und Wäsche waschen waren wir im Januar in Kolumbien unterwegs. So erklärt sich (räusper) leider auch die langwährende Stille hier im Blog, unterwegs hat [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=172&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/ecuador.JPG" title="Unsere Reiseziele in Ecuador"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/ecuador.JPG?w=140" alt="Unsere Reiseziele in Ecuador" align="right" width="140" /></a>Für die nächsten paar Einträge wird dieses Blog nicht mehr nur von Kolumbien handeln, sondern auch von Ecuador. Dort sind wir im Dezember herumgereist. Nach einigen Tagen in Bogotá zum Erholen und Wäsche waschen waren wir im Januar in Kolumbien unterwegs.  So erklärt sich (räusper) leider auch die langwährende Stille hier im Blog, unterwegs hat man doch meist anderes zu tun. Hiermit eine Entschuldigung insbesondere an die regelmäßigen Leser, ich werde mir Mühe geben, meine dokumentarische Tätigkeit nicht noch mal so lange sträflich zu vernachlässigen.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/kolumbien.JPG" title="Unsere Reiseziele in Kolumbien"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/kolumbien.JPG?w=140" alt="Unsere Reiseziele in Kolumbien" align="left" width="140" /></a>Von Bogotá aus flogen wir nach Quito, machten (längere) Ausflüge nach Cuenca und nach Otavalo, begaben uns alsdann an die ecuadorianische Pazifikküste (mit Stationen in Canoa, Puerto Lopéz und Montañita), um schließlich von Quito aus nach Bogotá zurückzukehren. In Kolumbien führte uns die Reise nach San Gil und Barichara, ca. 7 Busstunden nördlich von Bogotá, und von dort aus nach Taganga, ein kleines Fischerdorf, dass wir als Ausgangspunkt für mehrtägige Exkursionen in den Parque Nacional Natural Tayrona und ans Cabo de la Vela in Guajira, dem nördlichsten <em>departamento</em> Kolumbiens nutzten. Die letzten Tage unsere Reise verbrachten wir Cartagena.</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen der (in den nächsten Tagen)  folgenden Reiseimpressionen.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bogodiario.wordpress.com/172/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bogodiario.wordpress.com/172/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bogodiario.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bogodiario.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bogodiario.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bogodiario.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bogodiario.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bogodiario.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bogodiario.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bogodiario.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bogodiario.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bogodiario.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bogodiario.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bogodiario.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bogodiario.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bogodiario.wordpress.com/172/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=172&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Bekka</media:title>
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			<media:title type="html">Unsere Reiseziele in Ecuador</media:title>
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			<media:title type="html">Unsere Reiseziele in Kolumbien</media:title>
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	</item>
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		<title>Fast nass in Medellín</title>
		<link>http://bogodiario.wordpress.com/2006/12/15/fast-nass-in-medellin/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 22:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Das spektakulaerste an unserem Medellín-Trip war eigentlich unsere Abreise, die aufgrund besonderer Umstaende verschoben werden musste. Wir hatten Tickets fuer den Bus nach Bogotá um 18.00 Uhr. Gegen halb fuenf waren wir schon am Terminal, tranken hier einen Kaffee und kauften da Wasser fuer die Reise, und beschlossen schliesslich, uns im Restaurant noch ein richtiges [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=131&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/terminal.jpg" title="Überschwemmung im Busteminal"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/terminal.jpg?w=200" alt="Überschwemmung im Busteminal" align="right" width="200" /></a>Das spektakulaerste an unserem Medellín-Trip war eigentlich unsere Abreise, die aufgrund besonderer Umstaende verschoben werden musste. Wir hatten Tickets fuer den Bus nach Bogotá um 18.00 Uhr. Gegen halb fuenf waren wir schon am Terminal, tranken hier einen Kaffee und kauften da Wasser fuer die Reise, und beschlossen schliesslich, uns im Restaurant noch ein richtiges Abendbrot zu genehmigen, d.h. fuer die anderen <em>pechuga de pollo</em> oder <em>sobrebarriga</em>, fuer mich eine schoene Portion <em>papas a la francesa</em>, mit kraeftig Ketchup. Das Terminal in Medellín hat drei Stockwerke, im Untergeschoss befinden sich die Bueros der Busunternehmen, und die Busse fahren dort ab. Im ersten sind ein paar Laeden und auch besagtes Restaurant, und ganz oben kommen die Busse an, und dort befindet sich auch der Uebergang zur Metro.<span id="more-131"></span></p>
<p>Wir sassen da also friedlich und mampften. Draussen regnete es schon seit einer Weile sehr stark, die dicken Tropfen gaben auf dem Blechdach des Terminals eine beeindruckende Geraeuschkulisse. Auf einmal rannten ein paar Leute vorbei. Erst dachten wir,  es wurde irgendwo etwas geklaut. Dann liefen die Gaeste des Restaurants alle zum Fenster, und wir schliesslich auch, nachdem die Neugierde uns besiegt hatte. Uns bot sich ein unerwarteter Anblick: Das Untergeschoss des Terminals war im Begriff, mit Wasser vollzulaufen.  Menge und Farbe des Wassers deuteten darauf hin, dass es sich nicht allein um Regenwasser handeln konnte, irgendwo musste etwas kaputt gegangen sein. Auch muss das Wasser sehr ploetzlich da gewesen sein, im Untergeschoss standen die Leute auf den Stuehlen, das Gepaeck auf dem Schoss, unter ihnen knietiefes Wasser, in dem Schilder und Papierkoerbe umherschwammen.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-469.jpg" title="Überschwemmung im Busteminal"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-469.jpg?w=440" alt="Überschwemmung im Busteminal" align="middle" width="440" /></a></p>
<p>Die Situation blieb dann ein Weilchen so. Grusliger wurde es, als der Strom ausfiel. Wir bezogen einen Tisch am Fenster des Restaurants, um die Lage zu beobachten, und freuten uns, dass wir in Sicherheit waren und nicht draussen im Dunkeln, inmitten der womoeglich hysterischen Meute. Das Terminal wurde durch Polizisten und Armeeangehoerige abgeriegelt, Ankoemmlinge kamen nicht mehr hinein. Wir warteten, tranken <em>tinto</em>, gingen mit Kerze aufs Klo und fragten uns, wie lange wir wohl hier festsitzen wuerden. Irgendwann schloss das Restaurant, und wir bezogen Stellung auf der Galerie im ersten Stock. Sogar eine halbe Flasche Rum liess sich noch auftreiben, obwohl die Geschaefte im Terminal eigentlich <em>fuera de servicio</em> waren. Wir warteten und tranken, und gegen neun erreichte uns die Nachricht, dass die naechsten Busse wahrscheinlich erst wieder 6.00 Uhr morgens fahren wuerden. Zudem Zeitpunkt war der groesste Teil des Wassers wieder abgelaufen, aber Licht gab es noch nicht.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-473.jpg" title="Im Stundenhotel"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-473.jpg?w=200" alt="Im Stundenhotel" align="left" width="200" /></a>Wir fuhren also zurueck ins Zentrum von Medellín, um bei unserem alten Hostal anzuklopfen, in der Hoffnung, dass man vielleicht noch ein Bett fuer die Nacht fuer uns haette. Hatte man nicht, nannte uns aber ein Etablissement ganz in der Naehe. Fuer nur 3,30 Euro pro Nase erhielten wir dort  zwei Zimmer, mit Kabel-TV und eigenem Bad. Die Frau an der Rezeption trug einen weissen Kittel, an der Wand prangte ein Plakat mit einer muskelbepackten, leichtbekleideten Dame. Albi vermutete gleich, dass diese Zimmer normalerweise nicht pro Nacht, sondern pro Stunde vermietet wuerden. Ich mochte es nicht recht glauben, obwohl es doch einige Absonderlichkeiten gab: keine richtigen Decken, der Handtuchspender neben den Bett&#8230; Albi sagte: &#8222;Ein wichtiges Indiz fuer ein Stundenhotel ist der kostenlose Pornokanal.&#8220; Sprach´s und schaltete den Fernseher ein. Was soll ich sagen? Er hatte recht.</p>
<p>Als wir am naechsten Tag in aller Herrgottsfruehe am Busbahnhof ankamen, lief der Betrieb dort schon wieder erstaunlich normal. Jemand, der nicht dabei war, haette nicht unbedingt gemerkt, dass es am Abend zuvor eine Ueberschwemmung gegeben hatte. Nur in dem kleinen, noch einen halben Meter tiefer gelegenen Weihnachtsmarkt im Untergeschoss waren die Standbetreiber noch am Wasser schoepfen und sauber machen.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bogodiario.wordpress.com/131/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bogodiario.wordpress.com/131/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bogodiario.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bogodiario.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bogodiario.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bogodiario.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bogodiario.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bogodiario.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bogodiario.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bogodiario.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bogodiario.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bogodiario.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bogodiario.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bogodiario.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bogodiario.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bogodiario.wordpress.com/131/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=131&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Überschwemmung im Busteminal</media:title>
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		<item>
		<title>Der seltsame Felsen und der See von Guatapé</title>
		<link>http://bogodiario.wordpress.com/2006/12/14/der-seltsame-felsen-und-der-see-von-guatape/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 01:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Guatapé ist zwei Busstunden von Medellín entfernt und liegt inmitten einer beeindruckenden Seenlandschaft, deshalb war es uns einen Ausflug wert. Dereinst, wenn der Konflikt ueberwunden und Kolumbien zum beliebten Reiseziel geworden ist, entsteht hier die Mecklenburger Seenplatte des lateinamerikanischen Kontinents, sag ich jetzt mal so. Eigentlich ist es nur ein einziger riesiger See, aber durch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=130&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-389.jpg" title="Blick auf den See"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-389.jpg?w=200" alt="Blick auf den See" align="left" width="200" /></a>Guatapé ist zwei Busstunden von Medellín entfernt und liegt inmitten einer beeindruckenden Seenlandschaft, deshalb war es uns einen Ausflug wert. Dereinst, wenn der Konflikt ueberwunden und Kolumbien zum beliebten Reiseziel geworden ist, entsteht hier die Mecklenburger Seenplatte des lateinamerikanischen Kontinents, sag ich jetzt mal so.  Eigentlich ist es nur ein einziger riesiger See, aber durch die zahllosen Inseln, Halbinseln und Buchten entsteht der Eindruck, es waeren viele. Am besten bewundern laesst sich die herrliche Landschaft, indem man den Piedra del Peñol erklimmt, einen merkwuerdigen, riesigen Felsen, der dort einfach rumsteht. <span id="more-130"></span>Vordenker der lokalen Tourismusindustrie haben einfach eine Treppe aus Beton hinein gebaut und einen Aussichtsturm draufgesetzt, entsprechende Andenkenlaeden, Cafés und ein Parkplatz haben sich dazu gesellt. Sie wollten auch noch &#8222;GUATAPÉ&#8220; auf den Felsen drauf schreiben, vielleicht als Wegweiser oder so aehnlich, wie man seinen eigenen Namen in ein Buch schreibt, aber irgendwie ist ihnen das Geld oder die Farbe oder beides ausgegangen &#8211; bis jetzt steht da nur &#8222;GI&#8220;. Komisch, oder?</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-371.jpg" title="El Penol, mit Andenkenbuden"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-371.thumbnail.jpg?w=450" alt="El Penol, mit Andenkenbuden" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-379.jpg" title="Zum Pullern bitte hier entlang"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-379.thumbnail.jpg?w=450" alt="Zum Pullern bitte hier entlang" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-381.jpg" title="Gruppenbild auf dem Felsen"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-381.thumbnail.jpg?w=450" alt="Gruppenbild auf dem Felsen" /></a></p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/pict1260.jpg" title="Ist Kolumbien sicher?"></a>Guatapé selbst ist ein niedliches Doerfchen direkt am Ufer des Sees. Das Hotel Florida am Hauptplatz, wo wir uebernachtet haben, ist zu empfehlen, die Zimmer sind einfach und sauber. Die Billardkneipe neben der Kirche hingegen ist nichts fuer Zarte, also auch nicht fuer mich. Frauen sind dort offensichtlich nicht vorgesehen, wie sonst ist zu erklaeren, dass die Pinkelbecken fuer die Maenner durch nichts als einen brusthohen Sichtschutz vom Gastraum abgetrennt sind? Ungluecklicherweise stand der einzige Tisch fuer Pool unmittelbar daneben, was, wie man sich wahrscheinlich unschwer vorstellen kann, eine deutliche Geruchsbelaestigung impliziert.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-358.jpg" title="Nenas in Guatape"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-358.jpg?w=440" alt="Nenas in Guatape" align="middle" width="440" /></a></p>
<p>Auf dem nahegelegenen See haben wir eine Bootsfahrt unternommen. Ausserdem oeffnete zum Glueck gerade noch rechtzeitig vor unserer Abreise das Cable Vuelo, eine Art Sessellift, auf dem man mit angeblich bis zu 90 km/h ueber den See brausen kann. Besonders stolz ist Guatapé, so scheint es, auf seinen Buergermeister. Das ganze Staedtchen ist uebersaet mit Transparenten und Plakaten, auf dem ihm die Bevoelkerung, die Arbeiter, das Krankenhaus und was weiss ich noch wer fuer seine hervorragenden Leistungen dankt. Bestimmt sind bald Wahlen.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bogodiario.wordpress.com/130/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bogodiario.wordpress.com/130/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bogodiario.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bogodiario.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bogodiario.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bogodiario.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bogodiario.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bogodiario.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bogodiario.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bogodiario.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bogodiario.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bogodiario.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bogodiario.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bogodiario.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bogodiario.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bogodiario.wordpress.com/130/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=130&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Bekka</media:title>
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		<title>Erzaehl zu Hause, dass Medellín sich veraendert hat&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 23:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Medellín verdankt seine Bekanntheit in der Welt einer unruehmlichen Vergangenheit, beherbergte es doch das gleichnamige Kartell, das Anfang der 80er bis Mitte der 90er Jahre einen Grossteil des weltweiten Kokainbedarfs (hm, spricht man bei harten Drogen von &#8222;Bedarf&#8220;?) deckte. Bedeutsam ist in diesem Zusammenhang der Drogenboss Pablo Escobar, ueber den ich spaeter noch mehr berichten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=129&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/img_1897.jpg" title="Medellin hat eine Metro"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/img_1897.jpg?w=250" alt="Medellin hat eine Metro" align="right" width="250" /></a>Medellín verdankt seine Bekanntheit in der Welt einer unruehmlichen Vergangenheit, beherbergte es doch das gleichnamige Kartell, das Anfang der 80er bis Mitte der 90er Jahre einen Grossteil des weltweiten Kokainbedarfs (hm, spricht man bei harten Drogen von &#8222;Bedarf&#8220;?) deckte. Bedeutsam ist in diesem Zusammenhang der Drogenboss Pablo Escobar, ueber den ich spaeter noch mehr berichten werde, nachdem ich seine Biographie studiert habe. Bis Ende der 90er Jahre muss es in der Stadt wild hergegangen sein: Schiessereien auf offener Strasse, Kopfgelder auf Polizisten und dergleichen mehr. Ich war natuerlich nicht dabei, aber wenn es stimmt, kann ich bestaetigen, dass Medellín sich veraendert hat. Die Stadt macht heute einen friedlichen, aufgeraeumten Eindruck, sie erscheint urban in einem europaeischen Sinn. Ich habe Lust, ein Loblied anzustimmen.<span id="more-129"></span></p>
<p>Medellín hat eine Metro, und das macht es wesentlich einfacher und komfortabler, sich in der Stadt fortzubewegen. Bahnsteige und Zuege sind so sauber geleckt, dass man sich in Bayern waehnt oder in der Schweiz. Das allerschoenste aber ist, dass das Verhalten der Menschen in der Metro mit ihrer blinkenden Sauberkeit konvergiert. Sie warten an den Haltestellen, bis die drinnen ausgestiegen sind, gehen zur Seite, wenn jemand vorbei moechte, bieten Muettern mit Kleinkindern und Gebrechlichen ihren Platz an. Wer sich jetzt wundert, dass ich mich darueber so freue, lese meinen Blogeintrag ueber den Transmilenio in Bogotá vom August. Der Unterschied ist beeindruckend. Offensichtlich ist dieses verbreitete gute Benehmen Frucht einer intensiven Erziehungkampagne. Die Bahnsteige sind geschmueckt mit Plakaten mit der Aufschrift &#8222;Llevamos la cultura de la metro a toda la ciudad&#8220;. La cultura de la metro? Genau. Gelegentlich wird ueber Lautsprecher darauf hingewiesen, dass Aussteigen vor dem Einsteigen kommt. Einmal haben wir einen Handzettel mit Verhaltensempfehlungen bekommen; der Plan ist, ihn zu kopieren, das Wort &#8222;Metro&#8220; zu ersetzen und im Transmilenio zu verteilen. Im Reisefuehrer wurde ueber Medellín auch positiv der Respekt gegenueber Fussgaengern hervorgehoben. Autos <em>halten an</em>. In Bogotá zaehlt eine Strasse ueberqueren als sportliche Aktivitaet.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/pict1190.jpg" title=" mild!"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/pict1190.jpg?w=430" alt="mild!" width="430" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/pict1190.jpg" title=" mild!"><br />
</a></p>
<p>Ein weiterer Pluspunkt der Stadt ist das Klima, nicht umsonst nennt man sie auch <em>la ciudad de la enterna primavera</em>. Das heisst nicht, dass es nicht regnet, irgendwie regnet es hier ueberall, aber in Medellín herrscht in den Stunden dazwischen angenehmes T-Shirt-Wetter, nicht zu warm, nicht zu kalt. Es gibt schoene Plaetze und Fussgaengerzonen, die dazu einladen, sich niederzulassen und sich in der Sonne einen tinto oder einen jugo zu genehmigen. Alles ist irgendwie ordentlicher und sauberer als in Bogotá, man begegnet auch weniger abgewrackten Typen. Dabei ist Medellín natuerlich immer noch eine Stadt in Kolumbien mit deutlich sichtbarer Armut. Eins der aermsten Viertel mit elenden Buden aus Pappe und Wellblech befindet sich direkt gegenueber dem Busbahnhof.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/img_1962.jpg" title="Botero and me"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/img_1962.thumbnail.jpg?w=450" alt="Botero and me" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-350.jpg" title="Parque Botero"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-350.thumbnail.jpg?w=450" alt="Parque Botero" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-352.jpg" title="Parque Botero"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-352.thumbnail.jpg?w=450" alt="Parque Botero" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-353.jpg" title="Parque Botero"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-353.thumbnail.jpg?w=450" alt="Parque Botero" /></a></p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-352.jpg" title="Parque Botero"></a>Neben dem bereits erwaehnten Drogenboss gibt es noch einen anderen Sohn der Stadt, der es weltweit zu grosser Beruehmtheit gebracht hat: Fernando Botero. Zu einem kunstkritischen Exkurs reicht es diesmal nicht, aber zumindest so viel muss gesagt werden: Alles, was Botero malt oder in Bronze giesst, ist dick. Dicke Frauen, dicke Maenner, dicke Kinder, dicke Viecher, dickes Obst. Ich habe ein Foto gesehen, Botero selber ist gar nicht dick. Wer weiss, von was das kommt. Der Parque Botero im Zentrum von Medellín ist jedenfalls sehr sehenswert.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-308.jpg" title="Weihnachtliche Beleuchtung des R�o Medell�n"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-308.thumbnail.jpg?w=450" alt="Die exzentrische Weihnachtsbeleuchtung des Rio Medellin" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-313.jpg" title="Weihnachtliche Beleuchtung des R�o Medell�n"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-313.thumbnail.jpg?w=450" alt="Die exzentrische Weihnachtsbeleuchtung des Rio Medellin" /></a><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-321.jpg" title="Und, gibts das in der Schweiz auch?"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/bild-321.thumbnail.jpg?w=450" alt="Und, gibts das in der Schweiz auch?" /></a></p>
<p>Die Stadt ist uebrigens bekannt fuer eine saisonbedingte Besonderheit: die Weihnachtsbeleuchtung. Ganz generell habe ich das Gefuehl, dass Vorweihnachtszeit in Kolumbien vor allem das ist: Leuchten, Blinken, Glitzern, Glimmen, in allen Formen und Farben. Ist ja klar, Schnee gibt´s ja nicht, Tannen auch nicht, jedenfalls keine echten. Ebenso wenig wie Plaetzchen, Stollen, Gluehwein. Aber eben Beleuchtung der Strassen und Plaetze, und, im Falle Medellín, des gleichnamigen Flusses. Ich habe dergleichen noch nie gesehen, ueber eine Laenge von mehreren hundert Metern ist der Fluss ueberspannt mit Skulpturen aus Licht. Das ist faszinierend und befremdend zugleich; letzteres ganz besonders, wenn man bedenkt, dass in Medellín 250.000 Haushalt ohne Elektrizitaet auskommen muessen.</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/pict1215.jpg" title="Von den Freuden des Vegetarierdaseins"><img src="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/pict1215.jpg?w=140" alt="Von den Freuden des Vegetarierdaseins" align="right" width="140" /></a>Unseren schoensten Abend in Medellín verbrachten wir in einer kleinen Bude im Pueblito Paísa,  ein nachgebautes Doerfchen mit Kirche und Wohnhaeusern, fuer das man auf den Cerro Nutibarra steigen muss &#8211; mit viel Bier der Marke Pilsen und auch etwas Aguardiente Antioqueño (Medellín befindet sich im Departamento Antioquia).</p>
<p><a href="http://bogodiario.files.wordpress.com/2007/01/pict1215.jpg" title="Von den Freuden des Vegetarier-Daseins"><br />
</a></p>
<p>Das Zitat in der Ueberschrift ist uebrigens einer aktuellen Plakatkampagne der Stadt entnommen, Medellín hat sich ernsthaft vorgenommen, etwas gegen seinen schlechten Ruf zu unternehmen.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bogodiario.wordpress.com/129/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bogodiario.wordpress.com/129/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bogodiario.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bogodiario.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bogodiario.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bogodiario.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bogodiario.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bogodiario.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bogodiario.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bogodiario.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bogodiario.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bogodiario.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bogodiario.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bogodiario.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bogodiario.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bogodiario.wordpress.com/129/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=129&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Bekka</media:title>
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			<media:title type="html">Medellin hat eine Metro</media:title>
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			<media:title type="html">Und, gibts das in der Schweiz auch?</media:title>
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			<media:title type="html">Von den Freuden des Vegetarierdaseins</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Versöhnungskommission</title>
		<link>http://bogodiario.wordpress.com/2006/12/08/die-versohnungskommission/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 08:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgenden Artikel habe ich für FESinfo geschrieben, die Zeitschrift der Friedrich-Ebert-Stiftung. Er wird dort so oder redaktionell überarbeitet oder auch gar nicht erscheinen, je nachdem, welch spannende Dinge die 89 anderen Auslandsbüros der FES zu berichten haben. Bitte beachten: Es ist ein Artikel für die FES über ihre eigene Arbeit (und nicht etwa für den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bogodiario.wordpress.com&amp;blog=342306&amp;post=128&amp;subd=bogodiario&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;">Folgenden Artikel habe ich für FESinfo geschrieben, die Zeitschrift der Friedrich-Ebert-Stiftung. Er wird dort so oder redaktionell überarbeitet oder auch gar nicht erscheinen, je nachdem, welch spannende Dinge die 89 anderen Auslandsbüros der FES zu berichten haben. Bitte beachten: Es ist ein Artikel für die FES über ihre eigene Arbeit (und nicht etwa für den Spiegel). Ansonsten glaube ich, dass man erahnen kann, womit ich mich hier in den letzten paar Monaten (unter anderem) beschäftigt habe.</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0;"><strong>Viel Leid, viel Hoffnung</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;"><em>Kolumbien: Die Arbeit der Nationalen Kommission für Wiedergutmachung und Versöhnung</em></p>
<p style="margin-bottom:0;">Sincelejo, Hauptstadt des kolumbianischen Departements Sucre. Alle Plätze im Versammlungssaal des Hotels Marsella sind belegt, die Klimaanlage surrt. Die geladenen Vertreter der Opferverbände und zivilgesellschaftlichen Organisationen der Region haben eben noch Kolumbien in einem symbolischen Akt versöhnt und die Nationalhymne gesungen. Monseñor Nel Beltrán, Vertreter der Nationalen Kommission für Wiedergutmachung und Versöhnung (CNRR), begrüßt sie zur Consulta Social, der ersten von insgesamt neun, die in verschiedenen Städten in ganz Kolumbien durchgeführt werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Opfer des bewaffneten Konflikts, der das Land seit über 40 Jahren prägt.  „Die Consulta Social soll dazu beitragen, das Wort wiederzuerlangen – das Wort, das so lange Zeit von der Angst entführt gewesen ist. Sie soll ein Ort des Zuhörens sein; sie soll helfen, Gerechtigkeit zu erlangen, den Frieden des Zusammenlebens wieder herzustellen – und vielleicht sogar dabei, verzeihen zu lernen.“<span id="more-128"></span></p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Kommission wurde im Jahr 2005, im Rahmen des Gesetzes 975 eingesetzt. Ihre Aufgabe ist es, „die Friedensprozesse und die individuelle oder kollektive Wiedereingliederung der bewaffneten Gruppen ins zivile Leben im Rahmen des Gesetzes zu erleichtern, und dabei die Rechte der Opfer auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung zu gewährleisten“. Die Vorstellung der Opfer von Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung ist es, die im Rahmen der Consultas gehört werden soll, damit sie in der  zukünftigen Arbeit berücksichtigt werden kann. Doch zunächst gilt es, die Aufgaben und Ziele der Kommission selber zu vermitteln; nicht alle Kolumbianer wissen Genaueres über die noch junge Institution. Kommissionen mit vergleichbarem Auftrag in anderen Ländern wurden eingesetzt, als dort die Militärdiktaturen, Bürgerkriege oder, im Falle Südafrikas, die Apartheid beendet waren. Der kolumbianische Konflikt ist jedoch noch lange nicht überwunden, was die Arbeit der CNRR einzigartig und besonders problematisch macht. Die CNRR ist beauftragt, die Teilnahme der Opfer am Friedensprozess und die Durchsetzung ihrer Rechte zu sichern, den Prozess der Demobilisierung und Wiedereingliederung der bewaffneten Gruppen kritisch zu verfolgen und darüber Bericht zu erstatten, Empfehlungen für eine angemessene Wiedergutmachungspolitik zu geben und ein nationales Klima der Versöhnung zu schaffen. Das sind große Aufgaben, und die CNRR verfügt über begrenzte Mittel. „Die Werkzeuge der Nationalen Kommission für Wiedergutmachung und Versöhnung sind Politik und Moral“, sagt Monseñor Nel Beltrán bei der feierlichen Eröffnung des ersten Consultas in Sincelejo, „Trotzdem wird sie mehr erreichen, als ihre Kritiker glauben.“  Insgesamt wurden 13 Vertreter aus Regierung, öffentlichen Institutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Opferverbänden in die CNRR berufen. „Die gemischte Zusammensetzung“, so Kommissarin Patricia Burítica, „hat den Vorteil, dass es der CNRR möglich ist, direkt öffentliche Politik für Wiedergutmachung und Versöhnung zu betreiben. Andererseits kann sie sich nicht so kritisch gegenüber der Regierung äußern, wie es bisweilen nötig wäre.“</p>
<p style="margin-bottom:0;">Für ihre Arbeit hat sich die Kommission bestimmte Prinzipien gegeben, dazu gehören Transparenz, Integrität und Autonomie ebenso wie die Partizipation der Zivilgesellschaft. Die Idee der Consulta Social ist es, letztere abzusichern, die Meinung derjenigen Personen zu hören, die direkt von den Auswirkungen des Konflikts betroffen sind, die Opfer von Gewalt wurden, vor Paramilitärs oder Guerilla von ihrem Grund und Boden fliehen mussten, deren Angehörige entführt oder umgebracht wurden. Logistisch, organisatorisch und finanziell bewältigt die Kommission die Durchführung der Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen und nationalen NGOs; die Friedrich-Ebert-Stiftung Kolumbien ist ein wichtiger Partner.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Am Nachmittag des ersten Tages werden Arbeitsgruppen gebildet, je nach Interesse sollen sich die Vertreter der anwesenden Organisationen über ihre Vorstellungen von Wahrheit, Wiedergutmachung oder Versöhnung äußern. Immer wieder tritt das Misstrauen zutage, welches staatlichen Institutionen, die sich eigentlich um die Belange der Opfer kümmern sollen, nach wie vor entgegen gebracht wird. Dieses Misstrauen macht auch vor der Kommission selber nicht halt. „Warum“, fragt ein Teilnehmer, der in einem Projekt mit vertriebenen Bauern arbeitet, „wollt Ihr uns immer nur bilden und uns unsere Rechte erklären? Ihr gebt so viel Geld dafür aus, und es bleibt nichts übrig, um den Opfern ihren Schaden zu ersetzen.“ Als ungerecht empfunden wird es auch, dass demobilisierte Paramilitärs in den Programmen der Regierung Uribe eine materielle Unterstützung zur Wiedereingliederung erhalten, ihre Opfer jedoch kaum etwas. „Die Täter sollen nicht einfach in Ruhe leben können, während die Opfer unter den Folgen ihrer Gewalt leiden. Sie müssen bestraft werden“, fordert ein anderer Anwesender. Von vielen wird bezweifelt, dass es kurz- oder mittelfristig möglich ist, Versöhnung zu erreichen, auch wenn die meisten sie sich wünschen. Zu groß ist nach wie vor die Angst in den Regionen, zum erneuten Opfer von Gewalt zu werden, zu inkonsequent die juristische Verfolgung der Täter, zu unglaubwürdig ihre Reue. Deshalb soll Versöhnung nicht nur ein Ziel sein, sondern auch ein Mittel, eine Form von Politik, zur Überwindung des Konflikts beizutragen, wie ein Teilnehmer vorschlägt.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Am Morgen des zweiten Tages erwartet die Anwesenden schwer verdauliche Kost: Die beratenden Anwälte der Kommission erläutern die Vorrausetzungen und das juristische Prozedere, um als Opfer seine Rechte auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung in Anspruch nehmen zu können. CNRR-Jurist Álvaro Calix: „Wir haben sehr viele Anfragen bekommen, die zeigen, dass es in Bezug auf das Gesetz 975 riesige Wissenslücken gibt.“ Er wirft komplizierte Flussdiagramme an die Wand, erläutert leidenschaftlich die schwierige Materie. In den Genuss der im Gesetz für Gerechtigkeit und Frieden vorgesehenen Wiedergutmachung kommen nur Opfer von bewaffneten Gruppen, die in diesem juristischen Rahmen demobilisiert wurden und namentlich in entsprechenden Listen verzeichnet sind. Ist dies nicht der Fall, kann das Opfer trotzdem Entschädigung erhalten, entweder im Rahmen eines normalen Strafrechtsprozess oder der in früheren Demobilisierungsgesetzen vorgesehenen Möglichkeiten. „Der Anspruch auf Gerechtigkeit, Wahrheit und Entschädigung steht dem Opfer nicht automatisch zu, sondern muss von einem Richter anerkannt werden“, so Calix. Er empfiehlt, sich für den Weg durch den juristischen Dschungel professionelle Unterstützung zu suchen, am besten eines erfahrenen Anwalts. Viele Teilnehmer sind dankbar für die Informationen, sie sehen eine wichtige Aufgabe der Kommission darin, die Opfer über ihre Rechte und Möglichkeiten aufzuklären. Bei der Consulta Social in Bucaramanga will die Vertreterin einer lokalen Frauenorganisation wissen, ob auch Opfer der Guerilla das Recht auf Wiedergutmachung hätten. Doch das Gesetz 975 gilt nur für demobilisierte Paramilitärs. „Dann nützt es uns gar nichts, in Norte de Santander haben wir Probleme mit der Guerilla, nicht mit den AUC.“ Die Kommission kann hier nicht helfen; sie verfügt über ein politisches, nicht über ein juristisches Mandat.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Am Nachmittag ist noch einmal die Unterstützung der anwesenden Organisationen gefragt. Sie sollen der Kommission helfen, ein Nationales Netzwerk zur Unterstützung und Begleitung der Opfer des Konflikts aufzubauen. In nach Regionen unterteilten Arbeitsgruppen werden zunächst Vorschläge gesammelt, welche Aufgaben und Funktionen ein solches Netzwerk erfüllen müsste: psychologische Betreuung, Bereitstellung von Informationen, Orientierung, Unterstützung, juristische Beratung, Dokumentation und anderes mehr. Anschließend wird diskutiert und festgehalten, welche Organisationen, Stiftungen und Organisationen in der jeweiligen Region diese Funktionen erfüllen können. Auf diese Weise entsteht allmählich eine kolumbianische Landkarte der Unterstützung, die leider in einigen Regionen große Lücken aufweist.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Der Kooperationswillen, den die Kommission bei den Vertretern der Opferorganisationen vorfindet, ist – je nach Region – unterschiedlich groß, abhängig von den spezifischen Bedingungen vor Ort. Bei der Consulta in Cali beispielsweise sind kaum Afrokolumbianer vertreten, obwohl ihre Bevölkerungsgruppe in der Gegend die am stärksten vom Konflikt betroffene ist. Viele Teilnehmer befürchten, dass die Kommission nur ein weiteres Seminar veranstaltet, gute Absichten äußert, letzlich aber doch nichts verändert. Andererseits ist die Consulta gut besucht; die Menschen bringen die Hoffnung mit, an einem Prozess teilzuhaben, der dazu beiträgt, den kolumbianischen Konflikt zu überwinden. Die zweitägige Veranstaltung soll den Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit der Kommission und den Organisationen in den Regionen bilden. „Ich habe in diesen beiden Tagen viel Schmerzhaftes gehört, aber viel von Hoffnung und von großem Engagement. Wir wollen die Hoffnung, die die Menschen in die Kommission setzen, nicht enttäuschen“, so Monseñor Nel Beltrán bei seiner Abschlussrede in Sincelejo.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Veranstaltung endet mit einem symbolischen Akt. Auf dem Boden ist eine riesige Plane mit den Umrissen Kolumbiens ausgebreitet, darin eine Namensliste seiner Toten und Vermissten. Ihnen wird mit einer Schweigeminute gedacht. Dann gehen die Anwesenden hin und ergänzen die Liste. Jeder schreibt einen Namen. Oder zwei. Oder drei.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Es gibt sehr viel zu tun.</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
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